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FAQInvestmentfonds

Das Gothaer Investmentfonds-Programm

Häufige Fragen zu Investmentfonds

Hier haben Sie die Möglichkeit, die am häufigsten gestellten Kundenfragen mit den passenden Expertenantworten nachzulesen.

 

Was ist ein Investmentfonds?

In einem Investmentfonds bündelt eine Kapitalanlagegesellschaft ("Fondsgesellschaft") die Gelder vieler Anleger, um sie nach dem Grundsatz der Risikomischung in unterschiedliche Vermögenswerte (Aktien, festverzinsliche Wertpapiere usw.) anzulegen und professionell zu verwalten.

 

Wer hat Zugriff auf mein Geld?

Sie eröffnen bei der Depotbank ein Konto auf Ihren Namen. Falls eine Investmentgesellschaft in Konkurs gehen sollte (in der Bundesrepublik bisher nicht geschehen), so ist das für Sie und Ihre Fonds völlig unerheblich, weil diese ja aus Aktien anderer Unternehmen zusammengesetzt sind. Stellen Sie sich das "Anlagesondervermögen" eines Fonds wie ein Notaranderkonto vor. Der Fondsmanager gibt nur Weisungen zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers, wobei die Depotbank der Investmentgesellschaft peinlich genau darauf achtet, dass diese Orders genau so ausgeführt werden und nicht das Geld z.B. auf dem Privatkonto des Fondsmanagers landet. Die Depotbank hat sozusagen eine Kontrollfunktion. Außerdem werden die Fonds regelmäßig vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen in Berlin überwacht. Diese Faktoren ermöglichen ein Höchstmaß an Sicherheit.

 

Welche Investmentfonds eignen sich für mich?

Grundsätzlich müssen Sie auf zwei Faktoren bei Ihrer Anlageentscheidung achten. Zum einen auf Ihre Risikobereitschaft und zum anderen auf Ihren persönlichen Anlagehorizont. Während beispielsweise Geldmarktfonds aufgrund des nicht vorhandenen Risikos einen idealen Ersatz für das Sparbuch darstellen, ist die Anlage in einen Aktienfonds mit erheblich höheren Risiken verbunden. Hierzu ist allerdings zu sagen, dass man bei erhöhtem Risiko auch eine größere Chance auf Wertsteigerungen besitzt. Wer die Anlage in einen Aktienfonds wählt, sollte einen Anlagezeitraum von mindestens 5-7 Jahren haben.

 
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Wie und wo kann ich mich über die Fondspreise informieren?

Innerhalb unseres Internetauftrittes bieten wir Ihnen die Möglichkeit, die aktuellen Preisinformationen zu unseren Investmentfonds abzufragen. Außerdem finden Sie die Preise unserer Investmentfonds in allen großen Tageszeitungen.

 

Welche Aufgaben hat ein Fondsmanager?

Die Aufgabe des Fondsmanagers ist es, die Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu treffen, sprich das Geld der Anleger möglichst gewinnbringend anzulegen. Der Fondsmanager entscheidet, 1. wann, 2. welche, 3. wie viele Wertpapiere gekauft oder verkauft werden. Mit dem mehr oder minder "glücklichen Händchen" eines Fondsmanagers steht und fällt der Erfolg eines Investmentfonds und damit der Erfolg oder Misserfolg für den Anleger. Er ist verantwortlich dafür, aus der Vielzahl der an allen Finanzmärkten der Welt (vor allem an den Börsen) gehandelten Wertpapiere diejenigen auszuwählen, die seiner Meinung nach einen überdurchschnittlichen Gewinn erwarten lassen.

 

Welche Vorteile bieten Investmentfonds gegenüber Direktanlagen?

Nach dem Prinzip der Risikomischung nimmt der Anleger an Chancen und Risiken vieler Aktien teil, so dass das Sinken des Börsenkurses eines Wertpapieres durch das Steigen eines anderen ausgeglichen werden kann. Außerdem sind beim direkten Aktienbesitz die Kosten bei Erwerb oder Verkauf der Wertpapiere sehr hoch. Unsere Spezialisten übernehmen in den Aktienfonds überdies die Aufgabe der Marktbeobachtung, so dass Sie sich nicht um Ihren Fonds kümmern müssen.

 

Kann ich meine vermögenswirksamen Leistungen in Investmentfonds anlegen?

Zur Zeit haben wir 4 Fonds in unserer Produktpalette, in die Sie Ihre vermögenswirksamen Leistungen anlegen können. Im Einzelnen sind das:

 
BB-Deutschland-INVEST
BB-Europa-INVEST
VERI-VALEUR Fonds
VERI-EUROVALEUR Fonds
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Was versteht man unter dem Rücknahme- bzw. Ausgabepreis und wie errechnen sie sich?

In der Umgangssprache sagt man schon mal, dass man einen Fonds kauft oder kaufen möchte. Das ist allerdings ein sprachlicher Lapsus. Richtig ist natürlich, dass man Anteile an einem Fonds kauft. Der Wert eines Fonds-Anteiles ist sein Rücknahmepreis. Dieser wiederum ist der Preis, zu dem die Investmentgesellschaft Fondsanteile von den Anlegern zurückkauft. Er wird ermittelt, indem man den Wert des gesamten Fondsvermögens durch die Anzahl der verkauften Fondsanteile dividiert (Rücknahmepreis= Wert des gesamten Fondsvermögens/Anzahl der ausgegebenen Anteile). Der Ausgabepreis, zu dem eine Investmentgesellschaft Fondsanteile verkauft, setzt sich zusammen aus dem Rücknahmepreis und einer Verkaufsgebühr (sog. Ausgabeaufschlag). Der Kaufpreis, den der Anleger zu zahlen hat, errechnet sich also aus dem Rücknahmepreis und dem Ausgabeaufschlag.

 

Gibt es bei Investmentfonds auch Kündigungsfristen?

Nein, Sie können Ihre Anteile jederzeit, das heißt an allen Börsentagen, zum derzeit gültigen Rücknahmepreis verkaufen.

 

Welche Funktion übernimmt die Depotbank?

Mit der Verwahrung der zum Sondervermögen gehörenden Vermögensgegenstände muss die Kapitalanlagegesellschaft ein Kreditinstitut (Depotbank) beauftragen. Der Depotbank obliegt auch die Berechnung der Anteilspreise sowie Ausgabe und Rücknahme der Investmentanteile; sie überwacht die Einhaltung der Anlagegrundsätze. Die Depotbank steht unter Aufsicht des zuständigen Bundesaufsichtsamtes.

 

Wie hoch ist die Mindestanlage?

In einen Fonds-Sparplan kann man grundsätzlich schon ab einer Anlagesumme in Höhe von 50 EUR im Monat investieren. Auch vierteljährliche Zahlungen sind möglich. Einmalanlagen sind z.Zt. ab einem Mindestanlagebetrag von 500 EUR möglich.

 

Was passiert, wenn mir die monatlichen Zahlungen für einen Sparplan plötzlich zu hoch werden (z.B. aufgrund vorübergehender Arbeitslosigkeit)?

Sparpläne können vorübergehend ausgesetzt werden. Dieses ist mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden. Wenn sich die Wogen dann wieder glätten, können Sie mit dem Sparen fortfahren. Für Sparpläne gilt nämlich die Devise: Lieber regelmäßig kleckern statt einmal zu klotzen.

 
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